Political and economical post-Brexit forecasts (E/D/F)

Pre-Brexit forecasts - Vor

Brexit Vorhersagen- Prédictions avant le Brexit




Text auf Deutsch:


Post-Brexit


Entwicklung allgemein:


Die Verhandlungen werden nun in einer entspannteren Weise weitergehen als vor dem 31. Dezember 2020.

Ich sehe die Briten mit mehr Möglichkeiten bei den Verhandlungen als die Europäer. Wie immer wieder gesagt, sehe ich Brexit für das Vereinigte Königreich langfristig viel besser als für Europa. Die Position von Brüssel wird langfristig geschwächt, während dem London sich international besser positionieren kann.

Den Gegnern von Europa kommt der Brexit entgegen, sie haben nun in London einen Verbündeten um Europa zu schwächen.

Langfristig wird es London gelingen, zumindest hinter verschlossenen Türen, Frankreich auf seine Seite zu ziehen um den Rest von Europa noch mehr zu schwächen. Grosser Verlierer vom Brexit auf Europäischem Boden wird langfristig Deutschland sein.

Den Geostrategen ist es mit dem Brexit gelungen, Europa von zwei Seiten zu zerreissen. Auf der einen Seite die Oststaaten wie Ungarn, Polen und im Westen das Vereinigte Königreich, später noch mit Unterstützung Frankreichs. Dadurch werden die alten Wunden zwischen Deutschland und Frankreich wieder aufgerissen, alte Feindschaften treten wieder in den Vordergrund. Ich wage zu behaupten, dass Brexit kurz- und langfristig mehrere Ziele hat. Eines der vermutlich wichtigsten und langfristigen ist um Europa und damit speziell Deutschland wieder zu schwächen.



Post-Brexit auf der Insel


Wirtschaftlich und politisch war Brexit für das Vereinigte Königreich ein sehr weiser Schritt. Kurzfristig schmerzhaft und schwierig, langfristig jedoch gewinnbringend.

Wäre ich ein Grossinvestor und würde Europanahe nach sehr langfristigen Grossinvestitionen suchen, so würde ich in England investieren. Speziell dann, wenn ich auch für meine Nachfahren gewinnbringend investieren möchte. Grossstädte werden sich finanziell wieder gut positionieren, speziell London wird langfristig sehr interessant werden. London wird wieder zu einem gewissen Glanz kommen, den es seit mehreren Jahrzehnten verloren hatte. Es wird den Engländern gelingen, zumindest wieder einen Teil ihres weltweiten Einflusses zurück zu erobern.

Royalisten werden sich stärker durchsetzen können, das Königshaus wird wieder mehr Macht und Einfluss gewinnen.


Ebenfalls langfristig wird Schottland seine Unabhängigkeit erreichen. Irland wird leider wieder eine Welle der Gewalt erleben müssen.

Europafreundliche Regionen und Politiker werden es auf der Insel sehr schwer haben.

England wird eines der ersten Länder sein, welches sich so gut wie offiziell von der Demokratie verabschieden wird.


Wirtschaftlich sehe ich England stark in der Metallindustrie, dem Immobilienmarkt und dem Finanzwesen zunehmen.

England wird zu einem führenden Produzenten und Verkäufer der Rüstungsindustrie.


Der Süden der Insel wird wirtschaftlich sehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Das Zentrum und der Westen des Landes hingegen sehe ich langfristig sehr stark zulegen.


England wird in Afrika wieder stark Fuss fassen, wirtschaftlicher Austausch mit dem fernen Osten wird überproportional zunehmen. Die USA werden weniger stark als Verbündeter eine Rolle spielen, als es im Moment erscheint. Die politische Führung um die Krone wird langfristig seine Verbündeten ausserhalb der angelsächsischen Achse suchen und finden.

Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass England von einer Abschwächung Amerikas als Weltmacht profitieren wird.



Post-Brexit in Europa


Den Gegnern Europas ist mit Brexit ein einzigartiger PR Coup gelungen. Europa wurde gedemütigt.

Ein langer befürchteter wirtschaftlicher Gau sehe ich zumindest durch Brexit nicht eintreten.

Brexit wird Brüssel helfen, sich neu positionieren zu können. Gleichzeitig werden die Fronten in Brüssel durch Brexit verschärft. Brüssel hat ein Druckmittel gegen Abweichler verloren.


Mittellangfristig sehe ich Brexit positiv für Teile der europäischen Landwirtschaft. Überhaupt sehe ich in Europa die Landwirtschaft weniger leiden als zum Beispiel die Schwermetallindustrie. Langfristig wird der Binnenmarkt innerhalb Europas für die kontinentale Industrie an grosser Bedeutung zunehmen, während der weltweite Handel stark unter Druck kommen wird.

Wirtschaftlich sehe ich Land, Wasser und die Holzverarbeitung sehr wichtig werden.

Den Euro sehe ich als Grundwährung erhalten bleiben, auch wenn nicht mehr unbedingt in derselben Form wie jetzt. Eine totale Umstrukturierung des Finanzsystems wird Europa eine ganz neue Richtung in der Finanzpolitik geben. Die Finanzkontrolle wird zentralisiert, einzelne Saaten werden die Kontrolle über ihr Finanzwesen verlieren.


Paris wird immer mehr Einfluss in Brüssel nehmen, während Berlin an Macht verlieren wird.

In den nächsten Jahren sehe ich mindestens ein weiteres Land die Europäische Union verlassen. Ich gehe ganz stark davon aus, dass es ein mediterranes Land sein wird.


Es wird in Europa zwei starke politische Blöcke geben. Der eine sitzt bereits in Brüssel, der andere dürfte vermutlich in Warschau, Budapest oder Prag seinen Platz finden.

Es wird in den nächsten 2 bis 3 Jahrzehnten eine noch nie erlebte Stadtflucht eintreten.


Ein bewaffneter Konflikt im östlichen Mittelmeer wird auf dem ganzen Kontinent zu spüren sein.


Eine weitere Welle illegaler Einwanderer, wie die von 2015, wird Europa schwer zu schaffen machen.


Der Traum eines einheitlichen, harmonischen und vorbildlichen Europa wird zerplatzen. Europa wird einer Struktur wie wir sie in China oder den USA kennen, nicht unähnlich werden: Eine Machtelite kontrolliert aus ihrer Hochburg einen ganzen Kontinent.



En français:


Après le Brexit


Développement en général:


Les négociations se poursuivront désormais de manière plus détendue qu'elles ne l'étaient avant le 31 décembre 2020.

Je considère que les Britanniques ont plus d'options dans les négociations que les Européens. Comme je l'ai dit à maintes reprises, je vois le Brexit beaucoup mieux pour le Royaume-Uni que pour l'Europe à long terme. La position de Bruxelles sera affaiblie à long terme, tandis que Londres pourra mieux se positionner à l'international.

Les adversaires de l'Europe sont accueillis par le Brexit, ils ont désormais un allié à Londres pour affaiblir l'Europe.

A terme, Londres réussira, au moins à huis clos, à attirer la France à ses côtés pour affaiblir encore plus le reste de l'Europe. Le grand perdant du Brexit sur le sol européen sera l'Allemagne à long terme.


Avec le Brexit, les géostratèges ont réussi à déchirer l'Europe de deux côtés. D'une part les États de l'Est comme la Hongrie, la Pologne et à l'ouest le Royaume-Uni, plus tard avec le soutien de la France. En conséquence, les vieilles blessures entre l'Allemagne et la France sont de nouveau déchirées, les anciennes inimitiés reviennent au premier plan. J'ose dire que le Brexit a de multiples objectifs à court et à long terme. L'un des plus importants et probablement à long terme est d'affaiblir à nouveau l'Europe et en particulier l'Allemagne.



Après Brexit sur l'île


Sur le plan économique et politique, le Brexit était une décision très judicieuse pour le Royaume-Uni. Douloureux et difficile à court terme, mais rentable à long terme.

Si j'étais un investisseur majeur et que je recherchais des investissements majeurs à très long terme à proximité de l'Europe, j'investirais en Angleterre. Surtout quand je veux investir de manière rentable pour mes descendants. Les grandes villes vont à nouveau bien se positionner financièrement, et Londres en particulier deviendra très intéressante à long terme. Londres retrouvera un certain éclat qu'elle avait perdu depuis plusieurs décennies. Les Anglais réussiront à retrouver au moins une partie de leur influence mondiale.


Les royalistes pourront s'affirmer plus fortement, la famille royale retrouvera plus de pouvoir et d'influence.


L'Écosse obtiendra également son indépendance à long terme. L'Irlande devra malheureusement faire face à une nouvelle vague de violence.

Les régions et les politiciens amis de l'Europe connaîtront une période très difficile sur l'île.

L'Angleterre sera l'un des premiers pays à dire presque officiellement au revoir à la démocratie.


Sur le plan économique, je vois l'Angleterre en forte croissance dans l'industrie métallurgique, le marché immobilier et la finance.

L'Angleterre est devenue l'un des principaux producteurs et vendeurs de l'industrie de l'armement.


Le sud de l'île sera gravement affecté économiquement. En revanche, je vois que le centre et l'ouest du pays se développent également très fortement sur le long terme.


L'Angleterre reprendra une solide implantation en Afrique et les échanges économiques avec l'Extrême-Orient augmenteront de manière disproportionnée. Les États-Unis joueront moins un rôle d'allié qu'il n'y paraît pour le moment. A long terme, les dirigeants politiques autour de la couronne chercheront et trouveront ses alliés en dehors de l'axe anglo-saxon.

Un autre point intéressant est que l'Angleterre bénéficiera de l'affaiblissement de l'Amérique en tant que puissance mondiale.



Après Brexit en Europe


Avec le Brexit, les adversaires de l'Europe ont réalisé un coup d'État unique en matière de relations publiques. L'Europe a été humiliée.

Je ne vois pas de désastre économique longtemps redouté, du moins pas à travers le Brexit.

Le Brexit aidera Bruxelles à se repositionner. Dans le même temps, les fronts bruxellois sont resserrés par le Brexit. Bruxelles a perdu un peu de poids face aux dissidents.


À moyen terme, je considère le Brexit comme positif pour certaines parties de l'agriculture européenne. En général, je vois que l'agriculture européenne souffre moins que, par exemple, l'industrie des métaux lourds. À long terme, le marché unique en Europe gagnera en importance pour l'industrie continentale, tandis que le commerce mondial sera soumis à de fortes pressions.


Sur le plan économique, je vois la transformation des terres, de l'eau et du bois devenir très importante.

Je vois l'euro comme la monnaie de base, même si ce n'est pas nécessairement sous la même forme qu'aujourd'hui. Une restructuration totale du système financier donnera à l'Europe une toute nouvelle direction en matière de politique financière. Le contrôle financier sera centralisé et les semences individuelles perdront le contrôle de leurs finances.


Paris aura de plus en plus d'influence à Bruxelles, tandis que Berlin perdra du pouvoir.

Au cours des prochaines années, je verrai au moins un autre pays quitter l'Union européenne. Je suppose fermement que ce sera un pays méditerranéen.


Il y aura deux blocs politiques forts en Europe. L'un est déjà basé à Bruxelles, l'autre est susceptible de trouver sa place à Varsovie, Budapest ou Prague.

Il y aura une malédiction urbaine sans précédent dans les 2 à 3 prochaines décennies.


Le conflit armé en Méditerranée orientale se fera sentir sur tout le continent.


Une autre vague d'immigrants clandestins, comme celle de 2015, frappera durement l'Europe.


Le rêve d'une Europe unifiée, harmonieuse et exemplaire éclatera. L'Europe ne sera pas différente d'une structure telle que nous la connaissons en Chine ou aux États-Unis: une élite au pouvoir contrôle un continent entier depuis son fief.






Archive
Search By Tags
No tags yet.
Follow Us
  • Facebook Basic Square
  • Twitter Basic Square
  • Google+ Basic Square